Malen vor der Natur

Hurra, ich gehe zum Malen ins Gelände! Zusammen mit meinem neuen Lehrer, dem Landschaftsmaler Philipp Reisacher. Ich wollte mich der Gruppe anschließen, die mit ihm ins Gelände geht. Aber er lachte nur und sagte: „Die gibt’s nicht!“ Nach dem ersten Mal im Freien wusste ich auch warum: es ist schon eine Herausforderung, das ganze Equipment vor Ort zu schaffen. Und dann da mehrere Stunden zu verbringen, mit Hinschauen und Malen.

Aber es ist grandios. Jetzt verbringen wir gemeinsam Vormittage unter freiem Himmel, und ich lerne so viel. Philipp malt in unglaublichem Tempo, und ich male ihm einfach hinterher. Und so nebenher lerne ich, wie es geht. Als erstes kommt die Bleistift-Skizze, zuerst aufs Blatt, dann auf den großen Block. Von oben nach unten malen. Niemals ein Grün aus dem Kasten verwenden, jeden grünen Fleck einzeln anmischen! So entsteht diese lebendige Vielfalt. Und schnell arbeiten, damit das Papier nicht trocknet. Sehr ungewohnt noch alles, aber ich übe fast täglich. Es macht unglaublich viel Spaß.

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